DB2 – ohne mich

Eigentlich wollte ich ja für meine Doktor-Arbeit auf DB2 setzen, weil es im Unternehmen doch stärker verbreitet ist. Aber das System nervt mich mehr als dass es mir nutzt:

  1. Es lässt sich auf meinem 64-Bit Rechner nicht zum Laufen bringen: neueste Meldung:

    The DB2 – DB2COPY1 – DB2 service terminated with service-specific error 4294965931 (0xFFFFFAAB).

  2. Auf meinem Laptop lässt es sich installieren, ein Backup einer Datenbank lässt sich aber nicht einspielen (Wiederherstellen geht nicht)
  3. einfache SQL-Dumps gehen nicht. Man kann nur einzelne Datenbanktabellen in jeweils separaten Dateien exportieren.
  4. Das System ist zumindest beim Abfragen über die “tolle” GUI gefühlt langsamer
  5. Ich kann in der “tollen” GUI Text-Felder nicht komplett anschauen.
  6. Auch wenn die Datenbank UTF8-generiert ist, so interessiert es die GUI bei der Anzeige nicht
  7. Alle Tabellennamen sind groß, sogar die Tabellenspalten! (bei mySQL sind es wenigstens nur die Tabellennamen, die immer klein unter Windows sind. Unter Unix gibt es die Probleme gar nicht.

Ich bin grad sehr genervt von der Datenbank aus dem Hause IBM. Ich wüsste derzeit kaum einen Grund, warum ich das noch weiter testen soll. MySQL funktioniert bestens. Lediglich die Backups sind mehr als nervig. Gibt es denn da keine geeignete On-The-Fly-Methode, wie ich InnoDB-Tabellen sichern kann?

Und ich weiß halt nicht, wie sich mySQL bei sehr großen Datenmengen verhält. Und es werden hier wirklich sehr große Datenmengen.

3 Gedanken zu „DB2 – ohne mich

  1. ich schätze, dass sie gut 100 GB bis 500 GB haben kann (eine Tabelle). Ich bin derzeit noch am sammeln der Daten, wenn ich aber bedenke, wie viel Daten ich zeitlich erst habe und wie viel Daten das absolut schon sind, dann ist diese Größe wohl als unteres Level recht realistisch. Ich denke aber nicht, dass ich über ein Terrabyte gehe.

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