Missbraucht Google seine Marktstellung?

Google ist unbestritten eine der am meist benutzten Suchmaschinen, in Deutschland hat sie einen Marktanteil von über 90%. Die Finanzierung von Google ist auch bekannt: sie erfolgt primär durch Werbeeinnahmen.

Doch nun wird es interessant: Es ist Google ein Dorn im Auge, wenn man Links verkauft (siehe Mac Cutts Eintrag: how to report paid links). Der Grund für das Vorgehen ist klar: bezahlte Links beeinflussen Googles Pagerank und damit die Qualität der Suchergebnisse. So straft Google Link-Verkäufer und -Käufer inzwischen folgerichtig auch ab (Internetmarketing-News, David Naylor).

Die Frage ist nur: missbraucht Google hier nicht eindeutig seine Marktstellung? Auf diesen Seiten biete ich z.B. ebenfalls die Möglichkeit, Links zu kaufen (über Text-Link-Ads – danke an Robert Basic für den Link). Ich sehe darin auch kein Problem, stellt es doch – analog zu AdSense – ebenfalls die Möglichkeit zur Verfügung, Werbeeinnahmen zu machen und somit das Web-Angebot zu finanzieren. Sollte dies nun von Google bestraft werden, sehe ich dadurch einen klaren Missbrauch der Marktstellung, weil dann – mit Ausnahme von Adsense – keine Werbedienst mehr verwendet werden kann, ohne das Risiko einzugehen, von der Suchmaschine Nummer Eins abgewertet zu werden.

Ich sehe das sehr kritisch!

2 Gedanken zu „Missbraucht Google seine Marktstellung?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.