Meinungsfreiheit gefährdet

Ich habe vor ein paar Wochen über den Fall berichtet, in dem Heise durch das Hamburger Landgericht für die Forenbeiträge verantwortlich gemacht wird. Auch die Wikipedia ist von dieser Problematik betroffen:

Im Fall Wikipedia ging es darum, dass in einem Eintrag der von den Usern selbst verfassten Internet-Enzyklopädie der Klarname eines 1998 verstorbenen Berliner Hackers genannt wurde.

Es stellt sich also die Frage, ob die Betreiber einer Internet-Plattform alle Beiträge der Benutzer zensieren müssten oder ob Meinungsfreiheit ein höheres Gewicht hat. Hiermit beschäftigt sich jetzt auch die Financial Times, auf den ich hiermit verweisen möchte.

2 Gedanken zu „Meinungsfreiheit gefährdet

  1. Meiner Meihnung nach würde es ja auch reichen, wenn Wikipedia wenigstens den Versuch unternehmen würde, etwas dagegen zu tun. Es geht nicht darum etwas zu kontrollieren, sondern, darum wenn man auf einen “Fehler” aufmerksam gemacht wird sich arrogant hin zu stellen und zu sagen: “Das war ich aber gar nicht. Und deshalb werd ich das auch nicht korrigieren.”

    Natürlich weiss ich nicht was hinter den Kulissen so passiert, aber etwas mehr Einsatz hätte ich von Wikipedia schon erwartet. *entäuschtbin*

  2. Naja, einen Fehler seh ich nur darin, dass Leute Informationen nicht freigeben wollen. Eine Fehlinformation ist es einfach mal nicht. Und um genau das geht es ja. Sicher könnte hier Wikipedia sagen, gut entfernen wir. Aber dann kommen andere Klagen “Dies passt mir hier nicht, jenes da nicht”. Bei Menschen, die in der Öffentlichkeit standen, halte ich es schon wichtig, dass hier alle Informationen zugänglich sind. Die Familie des Hackers will in meinen Augen eine Zensur durchsetzen. Und das kann ja wohl nicht sein.

    Wurstbrot

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